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Moore zählen zu den wichtigsten natürlichen Klimaschützern – doch rund 90 Prozent der Moorflächen in Deutschland sind zerstört oder entwässert. Wie können diese sensiblen Lebensräume geschützt und gleichzeitig für Wandernde erlebbar gemacht werden?
Hier kommen Wandervereine ins Spiel. Sie planen und pflegen Wege, führen Gruppen, prägen Naturerlebnisse und vermitteln Wissen. In vielen Regionen sind sie die Schnittstelle zwischen Landschaft und Öffentlichkeit. Ihre Rolle wird bislang unterschätzt. Der Schwäbische Albverein ist sogar Eigentümer eines Moores. Das Schopflocher Moor wird nicht nur geschützt, sondern auch über Stege und Wege für Wandernde zugänglich gemacht.
In der aktuelle Ausgabe der Blätter des Schwäbischen Albvereins findet sich ein interessanter Bericht zum Naturschutzgebiet Schopflocher Moor von Sonja Berger.
Über ein Juwel im Moor, den Randring-Perlmuttfalter berichtet Frederik Holzweißig.
Die Artikel finden Sie hier (ab Seite 10).
Übrigens zusammen mit dem Naturschutzzentrum Schopflocher Alb organisieren wir dieses Jahr wieder einen großen Landschaftspflegetag im Naturschutzgebiet Schopflocher Moor. Wir freuen uns über viele helfende Hände, die sich aktiv für den Schutz der Natur einsetzen möchten. Alle sind herzlich willkommen. Bitte meldet Euch bis zum 9. Oktober an, damit wir besser planen können.
