Auch mit Flüchtlingen und Rückepferd bei der Heidepflege

Einheimische, Flüchtlinge und „Kaltblütler“ bei der Heidepflege

Dem Aufruf zur Heidepflege in Neuffen am Samstag, 27. Februar 2016  waren wieder viele Helfer gefolgt. Neben 30 Freiwilligen vom Schwäbischen Albverein, Nabu und anderen aus Beuren, Fellbach, Frickenhausen, Kirchheim, Lenningen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neuffen, Oberboihingen und Reudern waren auch zehn Flüchtlinge aus Pakistan und Syrien mit Freude dabei, die gerodeten Bäume und Sträucher teils zur Sammelstelle zum Abtransport und teils zur Feuerstelle zum Verbrennen zu tragen. Erleichtert wurde die Arbeit durch einen „Kaltblütler“, der die Stämme mit Leichtigkeit talwärts zog.
Der Pflegetrupp des Schwäbischen Albvereins unter Jörg Dessecker hat die notwendige Vorarbeit geleistet und den vordringenden Wald gerodet, um den lichthungrigen Pflanzen ihren Lebensraum zu erhalten. Viele Insekten und Schmetterlinge finden dadurch wieder mehr Nahrung.
Der Dank gilt allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz zum Erhalt der Artenvielfalt auf der Neuffener Heide, das gute völkerverbindende Miteinander und der Stadt Neuffen für die Übernahme der Verpflegung. Im Naturfreundehaus durften sich alle nach getaner Arbeit
stärken.

20160227_EH_A230_00848

20160227_EH_A230_0085120160227_EH_A230_00882

20160227_EH_A230_00856

20160227_EH_A230_00886